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Pi-hole 6 Beta: Das ändert sich beim beliebten DNS-Werbeblocker

2023-10-15 · 4 Min. Lesezeit · K&C NetFox Redaktion
Pi-hole 6 Beta: Das ändert sich beim beliebten DNS-Werbeblocker

Pi-hole ist als kostenlose Open-Source-Lösung für netzwerkweites Werbe- und Tracking-Blocking längst ein Klassiker – egal ob auf dem Raspberry Pi, als Docker-Container oder auf einem Synology-NAS. Mit Version 6 als Beta legen die Entwickler jetzt technisch noch einmal deutlich nach.

Was Pi-hole macht

Als DNS-Server im Heim- oder Büronetz filtert Pi-hole Anfragen an bekannte Werbe- und Tracking-Domains heraus, bevor sie das Gerät überhaupt erreichen. Wird die Installation als DNS im Router hinterlegt, profitieren automatisch alle Geräte im Netzwerk – alternativ lässt sich Pi-hole auch pro Gerät einzeln konfigurieren.

Die wichtigsten Neuerungen in Version 6

  • Neue REST-API und ein eigener Webserver, direkt in die Pi-hole-FTL-Binary integriert – lighttpd und PHP als externe Abhängigkeiten entfallen dadurch.
  • Integrierte HTTPS-Unterstützung für das Webinterface.
  • „Antigravity“-Funktion: abonnierbare Zulassungslisten im ABP-Stil, die gezielt Einträge aus Sperrlisten überschreiben können.
  • Überarbeitetes Einstellungsmenü und serverseitige Paginierung im Abfrageprotokoll.
  • Docker-Image jetzt auf Alpine-Basis, dadurch spürbar kleiner.

Worauf beim Umstieg zu achten ist

Der Wechsel von 5.x auf 6.0 ist wegen der grundlegenden Änderungen nur in eine Richtung möglich – ein Rückweg führt nur über ein vorheriges Backup. Vor dem Update empfiehlt sich daher ein Image der SD-Karte bzw. mindestens eine Sicherung des Verzeichnisses /etc/pihole sowie ein Export über den Teleporter.

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Fazit

Pi-hole 6 ist ein technisch sinnvoller Schritt, der die Installation schlanker und die Wartung einfacher macht – wer die Beta einsetzt, sollte aber unbedingt vorher sichern. Bei der Einrichtung von DNS-Filterung im Firmennetz beraten wir gerne, welche Lösung – von Pi-hole bis zu Firewall-integrierten Filtern – zum jeweiligen Bedarf passt.


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