WinBox ist für viele Netzwerktechniker das zentrale Werkzeug zur Konfiguration von MikroTik-RouterOS-Geräten. Bislang lief die Software nur nativ unter Windows – auf macOS und Linux war ein Umweg über Wine nötig. Mit WinBox 4 ändert sich das.
Von Grund auf neu entwickelt
MikroTik hat WinBox komplett neu aufgebaut und bietet die Anwendung nun als native App für Windows, macOS und Linux an. Weil die Software nicht mehr auf der alten Codebasis aufsetzt, können Änderungen und Fehlerkorrekturen künftig deutlich schneller ausgeliefert werden – ein Punkt, den viele Nutzer nach Jahren mit seltenen Updates begrüßen dürften.
Was sich ändert
Zu den sichtbarsten Neuerungen zählt ein integrierter Darkmode. Am grundsätzlichen Look hält sich MikroTik bewusst nah am Original, um den Umstieg zu erleichtern – auch wenn im Detail noch einige Design-Entscheidungen zur Diskussion stehen dürften. Aktuell handelt es sich um eine erste öffentliche Beta, in der noch nicht alle Funktionen des Vorgängers abgebildet sind.
MikroTik RouterBoard
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Fazit
Für Admins, die MikroTik-Hardware im Einsatz haben und bislang auf Workarounds über Wine oder eine Windows-VM angewiesen waren, ist WinBox 4 ein überfälliger Schritt. Da es sich um eine frühe Beta handelt, empfiehlt sich vor dem produktiven Einsatz ein Test in einer unkritischen Umgebung – genau wie bei jedem Firmware- oder Tool-Update im Netzwerkbereich.